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Die Fastenzeit nützen – bist du bereit für eine neue Challenge?

Tageszeitungen, Blogs und Magazine sind derzeit voller  Tipps zum gesundheitlichen Fasten und Entschlacken für Geist und Körper. Wir schlagen dir hier Challenges  vor, die deiner Seele gut tun und dir Gelegenheit geben zum Innehalten und zur Besinnung auf deine eigenen Prioritäten. Natürlich sind diese Anregungen nicht nur auf die Fastenzeit beschränkt. Doch gerade jetzt ist eine gute Gelegenheit, damit zu beginnen. Und vielleicht findest du ja Gefallen daran und bleibst dabei?

ich kauf nix
Ich kauf nix

Die Ich-kauf-nix-Challenge

Worum geht es? Diese Anregung richtet sich an alle Fashionistas: über eine gewisse Periode lang keine Kleidung kaufen! Das kann ganz schön herausfordernd sein…
Anstatt zu kaufen lass deine Kreativität spielen. Erlaubt sind beispielsweise selbermachen, upcyclen oder tauschen. Das ist eine Super-Challenge für eine Freundinnen-Runde. Wer hat die tollsten Ideen? Wer konnte durch Nicht-Kaufen wie viel Geld einsparen?

Die Belohnung: Dies ist kein Aufruf zur Konsum-Verweigerung sondern zum gezielten, nachhaltigen Konsumieren. Denn für das virtuell eingesparte Geld kannst du dir am Ende der Challenge beispielsweise etwas richtig Schickes schneidern lassen! Aus nachhaltigen Öko-Stoffen, Kleidung die wirklich zu dir passt und die du ganz lange tragen magst…

Anregung aus dem Internet von einer, die diese Haltung ein Jahr lang durchgehalten hat: Nunu Haller war mit ihrem Selbst-Experiment 2013 in aller Munde. Auch heute ist ihr Blog immer wieder lesenswert.

Saubere Mobilität

Die Mobilitäts-Challenge

Gut geeignet für Familien, Vereine und Freundeskreise

Worum geht es? Du versuchst – alleine oder gemeinsam mit deiner Gruppe – im Alltag und auch bei Ausflügen und anderen Unternehmungen aufs Auto zu verzichten und wählst statt dessen alternative Fortbewegungsmittel: zu Fuß, Fahrrad, Bahn. Du bestimmst einen Zeitraum für diese Challenge.

Du führst dabei Buch über die nicht gefahrenen Kilometer und die eingesparten Euros. Du kannst auch die dabei eingesparten CO2-Emissionen festhalten. Gemeinsam könnt ihr eure Meilensteine feiern. Einen CO2-Rechner findest du beispielsweise auf der Webseite vom Forum Umweltbildung.

Die Belohnung: Am Ende des festgelegten Zeitraums kommt – hoffentlich – eine nette Summe an eingesparten Euros zusammen. Wie investiert ihr das gesparte Geld? Vielleicht in ein neues E-Bike? Eine Reise? Oder neue Laufschuhe?

Anregungen kannst du auch auf der Website: „Ein guter Tag hat 100 Punkte“ finden. Dort kannst du ein Gefühl dafür erhalten, wie beispielsweise die unterschiedlichen Fortbewegungsmittel Einfluß auf deinen ökologischen Fußabdruck haben.

Eine Häkelblume am Straßenrand als Symbol für die Zero Waste Challenge
Zero Waste, Upcycling

Die Zero Waste Challenge

Worum geht es? Nun, zero-waste (also Abfall-frei) ist natürlich ein sehr ambitioniertes und langfristiges Ziel. Zu Beginn reicht es, wenn du dir mit deinen Familienmitgliedern und Freund*innen als gemeinsames Ziel setzt, den regelmäßig anfallenden Restmüll um 10%,  25% oder sogar 50% zu verringern. Ihr könnt dafür beispielsweise ein Plakat aufhängen, wo ihr jede Woche notiert,  wo und durch welche Maßnahme ihr Müll vermeiden konntet. Viele tolle Anregungen dafür findest du auf diesen Websites:

Die Belohnung: Das gute Gefühl, die eigenen Gewohnheiten hinterfragt und verändert zu haben. Einen sinnvollen Beitrag zum Umweltschutz geleistet zu haben. Wem das nicht reicht: vielleicht das neue Buch von Bea Johnson – Zero Waste Home – kaufen?

Weltkarte mit Social Media Symbolen als Anstoß für die Digital Detox Challenge
Medienüberfluss

Die Social Media Challenge

Auch E-Fasten, Internet-Fasten etc. genannt.

Worum geht es? Du ahnst es schon: Die Challenge besteht darin, für eine bestimmte Zeitspanne deinen Internet- bzw. Social-Media-Konsum einzuschränken oder ganz sein zu lassen. Digital Detox ist derzeit in aller Munde. Es gibt sogar Hotels, wo du für die Dauer deines Aufenthalts Handy und Laptop in den Safe sperren und damit eine ganz neue Zeitqualität genießen kannst.

Loslegen kannst du damit jederzeit. Am besten sofort! Schon kleine Veränderungen helfen – etwa offline in den Tag zu starten oder das Handy beim Spaziergang daheim zu lassen. Ein größerer Schritt wäre es, wenn du für mindestens 24 Stunden virtuell abstinent bleibst. Überlege dir, was du statt dessen Schönes unternehmen kannst: in die Natur gehen, eine neue Stadt entdecken, in ein Konzert gehen oder selbst Musik machen, Sport betreiben, einen Spielenachmittag mit deinen Lieben organisieren. Oder du unternimmst etwas, das du immer schon tun wolltest, aber nie die Zeit dafür hattest?

Deine Belohnung: Du verbesserst deine Körperhaltung, weil du nicht mehr ständig aufs Display schaust. Statt dessen gehst du wieder mit offenen Augen und erhobenen Hauptes durch die Welt. Du schläfst besser und du stärkst deine Kreativität (wer nicht googelt nutzt sein Hirn stärker). Vielleicht kriegst du ja Lust auf das richtige Leben – denn das findet nicht im Internet statt…

Das Jammer-Fasten

Geeignet für alle, die sich verstärkt mit dem Thema Positivität befassen möchten.

Nein, wir verteilen jetzt keine rosarote Brillen, damit wir all das Verbesserungswürdige auf dieser Welt nicht mehr sehen. Missstände aufzuzeigen und dadurch Bewusstsein zu schaffen ist ein wichtiger Schritt zur Veränderung und zur Verbesserung.
Jammern im Sinne von Dampf ablassen kann kurzfristig Erleichterung bringen. Problematisch dabei ist allerdings die weit verbreitete Tendenz, beim Jammern in die Opferrolle zu gehen, sich als Opfer der Umstände zu fühlen. “Ach, ich bin ja so arm, weil …” Der nächste Schritt ist das Abgeben der eigenen Macht und dann werden wir zu hilflosen Ohnmächtigen “Ich allein kann ja nichts ändern…”, die in diesem Zustand verharren.

Das Unangenehme dabei ist – abgesehen von der trüben Laune – dass dabei im Gehirn eine Negativ-Spirale entsteht: Denn nach einiger Zeit im Jammer-Modus sind die eigenen Neuronen so vernetzt, dass die Gedanken automatisch die negative Richtung einschlagen – egal, worum es geht. Bei anderen Menschen fällt uns das meist leichter auf.

Mehr über die Zusammenhänge im Gehirn findest du auch auf unserem Blog-Artikel „Flagge zeigen, aber wie?“. Fakt ist: Jammern steckt andere an, macht Stress und hat negativen Einfluss auf deine Merkfähigkeit!
Du siehst, mit dem Jammer-Fasten tust du dir – und deiner Umwelt – eine Menge Gutes!

Und was tun statt Jammern?

Die Alternative und auch die Herausforderung ist, dass du anstelle des Jammerns in einer bestimmten Situation eine andere Haltung einnimmst:

  • Du kannst dir überlegen, was es in deinem Leben bereits gibt, über das du dich freust, das du als gelungen ansiehst. Und dich lautstark darüber freuen. Denn auch das ist ansteckend!
  • Und du kannst dir überlegen, was du tun könntest, um den bejammernswerten Missstand zu verändern. Oder zumindest einen Schritt in  Richtung Veränderung zu setzen.

Wir bedanken uns an dieser Stelle bei Dr. Uli Feichtinger für ihren Impuls. Sie ruft seit Jahren regelmäßig zum Jammer-Fasten auf.

 

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Egal welchen Weg du einschlägst, lass dich bei allem, was du tust, von folgenden Überlegungen leiten: Hör auf mit den Dingen, die dir und der Welt schaden und tue immer mehr von dem, was wirkt und dir ebenso wie der Welt gut tut!

Wir wünschen dir viel Erfolg bei deinen Challenges – sei spielerisch und hab Freude dabei!
Und natürlich freuen wir uns, wenn du uns in den Kommentaren an deinen Erlebnissen und Erkenntnissen teilhaben lässt!

Unsere 7-Tage-Challenge zum Überwinden negativer Gedanken kann dir als Einstieg ins Jammerfasten dienen. Schau gleich rein!

 

Beitragsbild und alle Fotos zu diesem Artikel:  Pixabay.

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Ein Kommentar

  1. Hallo liebe Mutmacher,
    mir fehlt hier die „Kein Tierleid“ Challenge, mal ohne Tierprodukte auszukommen und zu testen,
    ich bin nach einer solchen Challenge zur Veganerin geworden.
    Ansonsten alles super, liebe Grüße, Angela

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