Die Studentinnen vor begrüntem Hintergrund

Wie wir im Team das Mut-Map evaluieren

Wir sind eine Gruppe von 5 Studentinnen, die im Zuge der interdisziplinären Lehrveranstaltung der Wiener Universitäten für die Mutmacherei das Mut-Map evaluieren. Wenn du wissen möchtest, was man sich genau unter einer „Sustainability Challenge“ vorstellen kann, was unsere persönlichen Herausforderungen waren und wie unsere Zusammenarbeit mit der Mutmacherei aussieht – dann bist du hier richtig, denn wir haben dir einen Erfahrungsbericht  zusammengestellt. Aber vor allem möchten wir dich damit ermuntern, uns bei unserem Projekt zu unterstützen. Und zwar, in dem du unseren Fragebogen zum Mut-Map beantwortest!

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[nadja von sustainability challenge] Zu Beginn des Sommersemesters begegneten wir uns alle zum ersten Mal an dem runden Stehtisch des BMWFW-Saals zum offiziellen Kick-Off der Lehrveranstaltung „Sustainability Challenge„. Zusammengewürfelt fern jedem Zufallsprinzip standen wir zu fünft an dem Mutmacherei-Tisch und plauderten fröhlich mit Ira über das kommende Jahr, unsere Erwartungen und Hoffnungen.

Herantasten an die kommenden Herausforderungen

Ich denke, uns wurde schnell klar, welche Besonderheit diese Lehrveranstaltung darstellt.  Ein Projekt des RCE Vienna zur Förderung der Bildung für nachhaltige Entwicklung, welches durch das Konzept des Service Learning eine Brücke zwischen Theorie und Praxis spannt.  Es bietet die Möglichkeit, Gelerntes mit PartnerInnen aus dem sogenannten „echten Leben“ umzusetzen. Mit der Aufgabenstellung: „Das Mut-Map evaluieren und lasst dabei eurer Kreativität freien Lauf“ starteten wir los.

Die erste Zusammenkunft scheint inzwischen lange zurück zu liegen. Ein Semester Sustainability Challenge ist  bereits vorbei, mit vier Vorlesungsblöcken auf der WU, TU, BOKU & Uni Wien und zwei interdisziplinären Blöcken. Wir haben Reflexionsschreiben, ein Projektkonzept, ein Präsentationsvideo und ein Plakat erstellt und viele Gruppentreffen mit viiiiel Kaffee und noch mehr Kommunikation über Emails und  Googledocuments hinter uns gebracht.

Die Studentinnen, die gemeinsam das Mut-Map evaluieren
Gemeinsam das Mut-Map evaluieren: Sustainability Challenge-Gruppe Hanna, Yvonne, Nadja, Ira, Vali (v.l.n.r.)

Gemeinsam das Mut-Map evaluieren

Bis jetzt sind die Ergebnisse mehr als konkret: ein Schulworkshop in Niederösterreich zu Mut-Map und lösungsorientiertem Journalismus. Außerdem präsentierten wir am 29.9. stolz unsere Umfrage: das Mut-Map evaluieren den Followern der Mutmacherei.

Mit diesem Onlinefragebogen wollen wir nun herausfinden, wie das Mut-Map den NutzerInnen der Mutmacherei gefällt und welche Verbesserungen umgesetzt werden sollten. Und hier kommst du ins Spiel: Bitte nimm an unserer Umfrage teil – jede und jeder kann uns dabei helfen, das Mut-Map weiter zu verbessern! Egal ob du es schon sehr gut kennst oder noch nie davon gehört hast, dein Feedback ist sehr willkommen!

Zum Fragebogen

Das Mut-Map mit seinen rund 600 Initiativen, die einen ökosozialen Wandel und Paradigmenwechsel vorantreiben, kann noch mehr Menschen als bisher inspirieren. Im Bereich der Navigation, des Designs, Aufbaus und Inhalts haben wir nun das Mut-Map von vorne bis hinten studiert. Um das „Herzstück“ der Mutmacherei zu analysieren, mussten wir natürlich direkt am Puls mit Ira und Michael eng zusammenarbeiten. Dies war durch unseren regen Austausch eine sehr lehrreiche Erfahrung.

Vielfältige Seiten der Nachhaltigkeit

Was mir in unseren vergangenen Aufgaben, Aktionen und Ergebnissen als allgegenwärtig erscheint, ist die Vielfalt und Vielseitigkeit, die sich unter dem Schirm der Nachhaltigkeit vereinen lässt. Einerseits die vielfältigen Ansätze zum Thema „Smart City„: die nachhaltige Stadt von den renommierten ProfessorInnen der Sustainability Challenge aus den verschiedenen Perspektiven “ Klimawandel & Stadt“, „nachhaltiges Bauen & Planen in der Stadt, „Alternatives Wirtschaften in der Stadt“ und „Politische Rahmenbedingung für die Stadtentwicklung“  betrachtet. Andererseits die diversen Hintergründe von uns Studierenden, den Input, die Fragestellungen und die Beiträge in den Projektgruppen.

Eine bunte Mischung aus Boku, TU, WU, Uni Wien –
gemeinsam alle nachhaltigkeitsaffin

Ja, dieses Zitat aus unserem Präsentationsvideo „Das ist M“ beschreibt unsere Gruppe wirklich sehr gut. Vali kommt von der WU (Sozioökonomie), Jenufa von der Uni Wien (Raumforschung & Raumordnung), Hanna von der TU (Technische Chemie) und Yvonne und ich, Nadja, von der BOKU (Umwelt & Bioressourcenmanagement). Jenseits der Grenzen unseres Wissens, unserer Kompetenzen und Erfahrungen, ergänzen wir uns sehr gut und erschaffen auch neue Verbindungen. Somit konnten wir projektrelevantes Wissen zur Workshopgestaltung, zum Marketing und zur Datenerhebung entstehen lassen.

Während der theoretischen universitären Teile war es sehr interessant zu beobachten, wie bald wir an die Grenzen der jeweiligen Disziplin stießen. Das Scheitern komplexer Lösungen verwandelte sich schnell in Kritik an der anderen Disziplin und die Frage „Wo fangen wir denn überhaupt an?“ wurde immer dominanter.

Ja, wo fangen wir an?

Genau bei dieser Frage, in diesem Chaos komplexer Problemstellungen und  Theorien, müsste man wahrscheinlich „brainstormen“ oder ein Mind Map kreieren. Um seine Gedanken zu ordnen, um die Knotenpunkte und Verbindungen zu erkennen. Man könnte den gemeinsamen Nenner, das Paradigma der Problemstellungen, erkennen und somit die Zielgerade neu definieren.

Wieso nicht für diesen Anfangspunkt ergänzendes Wissen, verbindende Kompetenzen und Erfahrungen, die schon gemacht wurden, sammeln und im Mind Map hinzufügen? Wieso nicht Lösungen finden, die schon da sind und schon umgesetzt wurden…?

….ah ich glaub, da hatte schon jemand diese Idee 🙂

Nun wollen wir gemeinsam das Mut-Map evaluieren. Trage auch DU deinen Teil dazu bei, das Mut-Map zu verbessern & nimm an unserer Umfrage teil – jede und jeder kann uns dabei helfen! Egal ob du das Mut-Map schon sehr gut kennst oder noch nie davon gehört hast, dein Feedback ist sehr willkommen!

Zum Fragebogen

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Natürlich arbeiten wir auch dieses Semester weiter – diesmal zu viert. Nach der Erhebungsphase freuen wir uns darauf, eure Antworten zu studieren und in Verbesserungsvorschläge für das Mut-Map zu übersetzen. Außerdem werden die Ergebnisse schön aufbereitet und an euch kommuniziert – also haltet die Augen offen – und macht bitte mit! 🙂

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