Kriterien für die Aufnahme von Projekten ins Mut-Map

Bildausschnitt aus dem Mut-Map in GelbDie Mutmacherei präsentiert und ordnet im Mut-Map verschiedenste Projekte, Initiativen und Social Businesses aus allen Bereichen einer zukunftsfähigen Gesellschaft. Die Bandbreite an Initiativen ist groß. Obwohl die ausgewählten Projekte sehr unterschiedlich sind, gibt es doch Kriterien, von denen möglichst viele erfüllt werden müssen:

  • Wandel: Das Projekt setzt sich für einen ökologischen, wirtschaftlichen oder gesellschaftlichen positiven Wandel ein – am besten gleich für alle drei Formen.
  • Paradigmenwechsel: Projekte im Mut-Map sollen, wie der Name schon sagt, Mut machen. Mut für Veränderung, Mut und Zuversicht, dass jede*r selbst etwas ändern kann. Deshalb werden nur Projekte aufgenommen, die im bestehenden System einen Paradigmenwechsel fordern oder hervorrufen und mittragen. Dieser Paradigmenwechsel kann sich in einer Veränderung der Rahmenbedingungen und/oder der grundlegenden Werte und Einstellungen äußern.
  • Keine Charity: So wichtig und hilfreich die weltweit zigtausenden Charity-Projekte auch sind, machen sie oft lediglich den Status quo erträglicher, zielen aber nicht auf eine Veränderung des Systems ab und arbeiten nicht an einem Paradigmenwechsel.
  • Alternative: Das Projekt wählt einen innovativen oder kreativen Zugang und geht Dinge auf eine neue Art und Weise an oder durch eine neue Kombination von Altbewährtem und noch wenig Erprobtem.
  • Umsetzungsphase: Wir nehmen nur Projekte ins Mut-Map auf, die bereits laufen. Projekte, die sich noch in der Ideen- oder Konzeptphase befinden, können wir leider nicht berücksichtigen.
  • Bauchgefühl: Schlussendlich bleibt – trotz aller Kriterien – immer auch ein subjektiver Anteil übrig. Schafft es ein Projekt, bei Mut-Mapper dieses Wow-Gefühl von hochgradiger Begeisterung auszulösen, das Mut macht, Zuversicht gibt und zum Handeln inspiriert?

Die Grenzen der Kriterien sind schwer abzustecken und oft fließend. Über die Jahre ist das Mut-Map immer weiter gewachsen und manche Projekte entsprechen vielleicht nicht mehr zu 100% dem Ideal. Sollte dir beim Schmökern im Mut-Map ein solches auffallen, dann zögere bitte nicht, uns per Email darauf aufmerksam zu machen. Denn das Mut-Map ist ein stetig wachsendes, sich veränderndes, wunderbares Projekt, an dem wir gemeinsam arbeiten.

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