Kindergarten im Seniorenheim

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Schöne Beispiele für generationenverbindende Projekte gibt es ja schon jede Menge, doch dieses scheint einen Schritt weiter zu gehen: In Chester in Nordengland gibt es einen Kindergarten, der direkt in ein Seniorenheim mit betreutem Wohnen für Demenzkranke eingebettet ist. Ziel ist ein gemeinsames und gemeinschaftliches Aufblühen in Verbundenheit und Fürsorglichkeit. Die Kinder lernen durch die Erwachsenen, die ihnen Geschichten erzählen, einfache Dinge beibringen; die Senior:innen fühlen sich durch die Kinder weniger einsam und fröhlicher und ihre kognitiven Fähigkeiten verbessern sich.

Das Projekt läuft nicht nach dem Motto „Schauen wir mal was passiert …“, sondern ist evidenzbasiert und in vielen Details durchdacht. So gibt es etwa einen Kinderspielplatz im Freien, wo sich die Kleinen nach Herzenslust austoben können, und einen Gartenbereich für die Senior:innen. Zu diesem haben die Kinder auch Zutritt, dort geht es allerdings mehr um Gemüseanbau und Garteln.

In diesem Artikel erfährst du mehr: https://readmedium.com/preschool-opened-inside-an-assisted-living-facility-it-turned-out-better-than-anyone-expected-d697ec43313e

Hier gibt es auch einen Podcast dazu: https://www.bbc.com/audio/play/p0m6jqyq

#SDG3 #SDG11 #SDG17 #GoodLifeGoals

Symbolbild: Aline Dassel auf Pixabay

2 Kommentare

  1. Dass das Projekt evidenzbasiert aufgesetzt ist und nicht nur gut gemeint, macht für mich den entscheidenden Unterschied. Gerade bei Demenz sind die kognitiven Effekte sonst schnell Wunschdenken. Der gemeinsame Spielplatz im Freien ist ein schönes Detail, weil die Begegnung dort beilaeufig passiert und nicht als Programmpunkt. sizeitup fuellt bei mir gerade die Abende. Gibt es das Modell inzwischen auch hier?

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