Die Wäscheleine: We Pimp The World! Projekt # 48

WPTW_logo_mav_01Mit einem „Second Chance“-Onlineshop für gebrauchte Baby- und Kinderkleidung möchte Maria Hohenauer gleich zweifach etwas bewirken: Mit ihrem Projekt „Die Wäscheleine“ hilft sie Eltern dabei, das Haushaltsbudget von der teuren Neuanschaffung von Kinderkleidung zu entlasten. Außerdem ist die Wäscheleine durch die Wiederverwendung der Kleidung ein Beitrag zur Schonung der Umwelt.

Schon vor einigen Jahren hat Maria Hohenauer begonnen zu überlegen, wie ihr Beitrag zu einer besseren Welt aussehen könnte. Sie wollte gerne ihre Talente als Projektmanagerin mit einem guten Händchen fürs Organisieren für einen sinnvollen Zweck zur Verfügung stellen. Die Mutter eines siebenjährigen Sohnes weiß außerdem, wie sehr die ständige Neuanschaffung von Kinderkleidung sich aufs Haushaltsbudget schlagen kann. „Ich bin in der glücklichen Lage, es mir leisten zu können, das geht aber nicht allen so“, erzählt Maria. „Außerdem finde ich es schade, wenn gute Sachen, die bloß ein paar Mal getragen wurden, nicht mehr verwendet werden. Das ist pure Verschwendung und schadet der Umwelt.“

MH_07Nach einigen Überlegungen hatte Maria schließlich die Idee für „Die Wäscheleine “ – eine „lebensverlängernde“ Online-Plattform für Kinderkleidung. „Nicht Second Hand, sondern Second Chance,“ nennt Maria es gerne. Wenn der eigenen Sprössling aus dem Strampler rausgewachsen ist, kann man das putzige Teil – bitte gewaschen und in einwandfreiem Zustand – an die Wäscheleine schicken. Dort werden die Kleidungsstücke aufbereitet und auf Einhaltung der Qualitätsstandards überprüft, eventuell gebügelt, fotografiert und online gestellt. Die Verkäufer*innen müssen sich vorher überlegen, wieviel Geld sie für die Kleidungsstücke haben wollen.

Bildschirmfoto 2013-11-17 um 19.08.32Nicht alle Artikel auf der Wäscheleine finden Abnehmer*innen – was zu lange auf der sinnbildlichen Wäscheleine hängen bleibt, geht entweder zurück an die Verkäufer*innen oder wird zur Spende freigegeben. Denn Maria möchte sicherstellen, dass auch Familien mit extrem knappen Budgets in den Genuss ihres Conciergedienstes kommen können. Maria verlangt einen gestaffelten Prozentsatz des Verkaufspreises zur Deckung ihrer Unkosten. „Gewinn will ich mit der Wäscheleine nicht machen, sie soll sich aber selbst erhalten,“ meint Maria, die in Wien Internationale Betriebswirtschaft studiert hat.

WLklein KopieMaria kommt ursprünglich aus Bulgarien. Von dort weiß sie, was Armut bedeutet und dass es nicht immer leicht ist zu helfen. Denn auch in Österreich haben viele Menschen ein Image- oder Selbstwertproblem  bei übertragener Kleidung. „Da hilft das eher anonyme Shopping auf einer Online-Plattform. Man wird nicht von den Nachbarn dabei gesehen, wie man im Second Hand-Laden stöbert“, meint Maria. „Der Online-Shop der Wäscheleine ist extra so gestaltet, dass er unseren Teilnehmer*innen ein schönes und vollwertiges Shopping-Erlebnis bietet.“

MH_02Die Wäscheleine ist ein ganz junges Projekt – erst im Oktober online gegangen und dennoch gibt es schon über 500 Artikel im Online-Shop. Neben ihrem Job als Projektmanagerin im Rewe-Konzern und als alleinerziehende Mutter „schmeißt“ Maria in ihrer Freizeit nun auch den virtuellen Wäscheleine-Laden: Qualitätskontrolle der einlangenden Ware, aufbügeln, versenden, die Plattform weiter entwickeln, das Marketing machen … da fällt eine Menge an Arbeit an. „Ich bekomme beim Versand ein bisschen Unterstützung von meinem Vater“, erzählt Maria, „und mein Sohn David ist so begeistert von der Wäscheleine, dass er schon mal ganz spontan Flyer auf einem Supermarktparkplatz verteilt hat“, freut sich Maria.

mission-infografikDer Umweltaspekt ist Maria sehr wichtig. So achtet sie darauf, dass der Versand der Wäscheleine -Artikel CO2-neutral erfolgt. Und die Schachteln, die sie für das Weiterschicken der Ware an die Käufer*innen verwendet, werden CO2-neutral in Bulgarien gefertigt. „In Zukunft möchte ich noch stärker umweltbewusste Familien für die Wäscheleine gewinnen“, lautet Marias Zukunftsplan.

Wie können wir alle mithelfen das Projekt zu pimpen?

Die ersten Schritte: Folgt We Pimp The World! auf Facebook und Twitter #wptw #waelei, wo wir laufend über die Wäscheleine berichten werden.

Wenn ihr der Wäscheleine eure Begeisterung zeigen wollt, drückt gleich mal das „Gefällt mir“-Knöpfchen auf Facebook.

And now let’s go: We Pimp The World!

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1150250_677278368968106_1437348726_nLinks zur Wäscheleine:

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